Donnerstag, 23. Februar 2006
Zwischen Mittagessen und Hausarbeiten wollte ich eigentlich noch ein wenig mit meiner Familie quatschen. Da der Fernseher jedoch nebenbei lief, wurde dieses Gespräch schon nach kurzer Zeit durch das spannende Parallel-Riesenslalom (Snowboard) der Damen unterbrochen, das auch ich - selbst überrascht - als recht spannend empfand.
Kurz vor Ende der Achtelfinal-Qualifikation richtete sich dann die Aufmerksam auf Amelie Kober, die einzige verbliebende Deutsche der letzten acht und die gleichzeitig jüngste Teilnehmerin dieses Wettbewerbs. Der Satz des Kommentators, das Achtelfinale sei ihr Ziel gewesen, ließ zwar den nüchternen Realismus einkehren, änderte aber nichts an der Solidarität, die man seinen eigenen Landsleuten gegenüber aufrecht erhalten muss :-)
Und so gelang dem Mädchen, das mit ihren 18 Jahren ein Jahr jünger ist als ich, die Überraschung: In knappen Rennen gab sie gegen Ende immer genug Gas, um die Rennen zu gewinnen. Auch im Finale zeigte sie eine überragende Leistung, bis sie schließlich im zweiten Rennen stürzte. Trotzdem gab es allen Grund zum Jubeln.

Meinen Glückwunsch und ein Dankeschön für kurzweilige und spannende Unterhaltung im drögen Mittagsprogramm!
Quelle: FAZ.net
Montag, 13. Februar 2006
Am vorgestrigen Abend lief erneut eine Folge "Hautnah - Die Methode Hill". Nachdem vergangene Woche die letzte bisher abgedrehte Episode zu sehen war, begann gestern die erste Staffel - wahrscheinlich von neuem.
Nachdem ich so binnen kürzester Zeit die beiden chronologisch entferntesten Folgen - diesmal auch vollständig - gesehen habe, erscheint mir eine ausführlichere Betrachtung als das letzte Mal durchaus angemessen. Nicht zuletzt auch deswegen, weil dieser Beitrag mittlerweile zum beliebtesten Beitrag von Leuten geworden ist, die anscheinend nach weiterführenden Informationen gesucht haben. Ich denke, dass dies durchaus für die Qualität der Reihe sprechen dürfte.
""Hautnah - Die Methode Hill" (Rezension)" vollständig lesen
Freitag, 10. Februar 2006
Auch wenn ich im Normalfall wenig für solcherlei Formate zu begeistern bin, war der gestrige Bundesvision Song Contest eine Pflichtveranstaltung. Zum einen, weil es eine Menge deutscher Künstler auf einem Haufen zu sehen gab, zum anderen, weil das restliche Fernsehprogramm auch nicht viel hergab. Mittlerweile ist es ja leider schon normal geworden, jede Sendung mit einem Schwall von Moderationen, Zusatzinformationen und Werbung in die Länge zu ziehen. So lohnte sich auch dieses TV-Spektakel auf Pro 7 eigentlich nur, um nebenbei angesehen zu werden, solange sich die Aufmerksamkeit im richtigen Moment auf die Mattscheibe konzentrieren konnte.
"Bundesvision Song Contest 2006" vollständig lesen
Samstag, 4. Februar 2006
Der zweite Tag in der Welt von WarCraft verlief um einiges besser und freundlicher als der letzte. Langsam finde ich mich in diese Welt ein, begreife Funktionen und Möglichkeiten und bezwinge meine Gegner.
Mittlerweile ist meine Hexenmeisterin auf dem Server Anub'arak auf Stufe 13 und nimmt fleißig am Weltgeschehen teil. Dass das Spiel selbst bei hintergründigen Programm- und Trafficaktivitäten flüssig und ohne Probleme weiterläuft zeugt, vor allem nach meiner letzten Spielerfahrung mit dem Tempel des elementaren Bösen, von einer vernünftigen Verarbeitung; obwohl hier natürlich der Vorteil der dauerhaften Fehlerbehebung zu verbuchen ist.
Alles in allem gerate ich wohl langsam in den Bann des Spiels und begeistere mich auch an den, zugegebener Maßen recht einheitlich aufgebauten, Quests. Mal sehen, was die nächsten Tage so bringen ...
Freitag, 3. Februar 2006
Da mein Alltag derzeit recht fantasylastig ist, habe ich mich dazu entschlossen, nichts anbrennen zu lassen und mich unter diesem Einfluss an das wohl größte Massive Multiplayer Online Roleplaying Game zu wagen: World of WarCraft. Nicht zuletzt natürlich, weil einige Kumpels von mir dieses Spiel schon recht lange spielen und sich - zumindest größtenteils - sehr begeistert davon zeigen.
So habe ich die letzten Stündchen damit verbracht, dieses Spiel ausgiebig zu testen. Nach der ziemlich langen Installation, auf die eine lange Download- und Installationsphase verschiedener Patches folgte, lief das Spiel prompt reibungslos. Auch die Grafik macht trotz meiner nicht mehr allzu neuen GeForce Ti 4200 keine Mucken und so gab es bisher ein recht flüssiges Spielvergnügen ohne Konsequenzen.
Dennoch will der Funke - zumindest bis jetzt - nicht überspringen. Der oft geschilderte Suchtfaktor sowie der grenzenlose Spielspaß stellten sich bei mir noch nicht ein. Die Welt ist ganz nett, die Steuerung unkompliziert und die zu gehenden Wege recht lang, aber bisher kann ich weder den Hype um das Spiel noch das darum herrschende Dauerspielen nachvollziehen. Vielleicht stellt sich dies aber auch erst später ein; bin ja schließlich erst Level 8.
Mal sehen, ob sich meine Impressionen während der Testphase noch grundlegend ändern.
Donnerstag, 2. Februar 2006
Nachdem ich die Tage zuvor damit zugebracht habe, den Tempel des elementaren Bösen von jeglichem dunklen Einfluss zu befreien, gab es seit gestern Nachmittag den nächsten Fantasy-Schub: die gesamte Trilogie "Der Herr der Ringe" in der 'Special Extended DVD Edition', das bisher größte Fantasy-Filmwerk aller Zeiten.
So habe ich knapp 12 Stunden bis in die Nacht damit zugebracht, den Abenteuern von Helden, großen Schlachten und fiesen Monstern zuzusehen. Da mein Kumpel, aufgrund einiger spontan auftretender privater Termine, mich leider nach den ersten zwei Filmen allein ließ, schaute ich mir den letzten Teil alleine an.
Bisher hatte ich nur den ersten Film in der erweiterten Fassung gesehen; die anderen beiden ausschließlich im Kino. Das Epos, das Peter Jackson und allen Beteiligten hier gelungen ist, kann ich nur als phänomenal beschreiben. Die erweiterten Szenen gliedern sich vollständig in den restlichen Filmverlauf ein und geben einen tieferen Einblick in die von Tolkien gestaltete Welt und die Charaktere. Trotz des neuen Filmmaterials von insgesamt ca. 129 Minuten sind noch eine Menge Fragen offen; mal sehen, ob ich mich in nächster Zeit mal an Literatur wage, die in der Lage ist, diese Fragen zu beantworten.
Zudem spiele ich derzeit mit dem Gedanken, mir das DVD-Box-Set meines Kumpels ebenfalls zuzulegen. Bei einem Preis von derzeit 18,- € pro Film, von denen nur die Hälfte der jeweils 4 DVDs das eigentlichen Filmmaterial enthält, gerät man doch schon ins Grübeln. Vielleicht eine schöne Idee für meinen nächsten Geburtstag; der ist ja nun schon in 4 Monaten.
Ach ja: Natürlich gibt es von mir volle 10 Punkte.
Dienstag, 31. Januar 2006
Hinweis: Der Artikel ist für Leser geschrieben, die mit den D&D-Regeln vertraut sind. Einen ausführlicheren - und für regelunkundige Leser geeigneten - Beitrag von mir gibt es hier.
Das erste Spiel dieser Ferien hat heute seinen Abschluss gefunden. Als eingefleischter Pen&Paper-Fan, der sich in letzter Zeit verstärkt mit den Regeln von Dungeons & Dragons auseinandergesetzt hat, war ich über die Entdeckung dieses Spiels sehr erfreut, da es beinahe vollständig die neuesten Dungeons & Dragons-Regeln der aktuellen 3.5er-Version umsetzt. Dass in einem Videospiel jedoch einige Dinge modifiziert oder weggelassen werden müssen, versteht sich von selbst.
Mein Enthusiasmus nach Erwerb des Spiels wurde leider bald getrübt. Glücklicherweise hatte ich mich im Voraus informiert und mir gleich die englische Originalversion zugelegt, aber dazu später mehr.
"Der Tempel des elementaren Bösen" vollständig lesen
Montag, 30. Januar 2006
| Titel |
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Hautnah - Die Methode Hill |
| Originaltitel |
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Wire in the Blood |
| Sender |
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ZDF (FSK: 16) |
| Sendezeit |
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Sonntags, gegen 22:30 Uhr |
| Erstausstrahlung |
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Ende 2002 |
Gestern Abend bin ich beim Durchzappen im ZDF über eine recht interessante Krimireihe gestolpert: "Hautnah - die Methode Hill". Der Protagonist der ca. 80-minütigen Episoden ist Dr. Tony Hill, ein renomierter Psychologe, der für die Polizei als Profiler arbeitet.
Bei der gestrigen Folge handelte es sich um die vorletzte der dritten - bisher letzten - Staffel aus dem Jahr 2005. Leider habe ich ein wenig zu spät eingeschaltet und erlaube mir somit noch kein abschließendes Urteil. Das, was ich allerdings gesehen habe, hat mich stark überzeugt, was wahrscheinlich an einer gewissen - wenn auch professionelleren - Ähnlichkeit mit den Cleveren liegt.
Ein Blick in das weitere TV-Programm bedeutet mir, dass nächsten Sonntag die nächste - und vorläufig letzte abgedrehte - Folge dieser Reihe läuft. Eine Woche später scheint es mit der ersten Staffel erneut loszugehen. Ich werde die Serie auf jeden Fall weiterhin ansehen; mal sehen, inwieweit sich die alten Episoden von den neueren unterscheiden.
Mein anscheinendes Faible für Profiler-Arbeit beschert dieser Krimireihe 8 von 10 Punkten.
Weiterführende Links
Rezension von mir
Englischer Episodenführer - imdb.com
Freitag, 27. Januar 2006
Als '86er-Jahrgang gehörte das Nintendo 64 zu den Konsolen, die man in der Grundschulzeit besaß und recht frequentiert bespielte. Somit lassen sich viele dieser Spiele mittlerweile als "Kult" oder zumindest als Spiele bezeichnen, die mit großartigen Erinnerungen verbunden sind.
So gibt es natürlich auch Spiele, die eine gewisse Tradition in ihrer Generation haben. NBA Hangtime gehört bei mir definitiv dazu.
Aufgrund der überwundenen Abiturklausuren, dem Ende des 3. Semesters und jeglichem Schulstress lautete das Motto des gestrigen Abends, den ein Kumpel und ich zusammen verbrachten, "back to the roots". Nachdem wir nach einigem Probieren schließlich NBA Hangtime einlegten, befanden wir uns beinahe schon im Bann der alten Tage. Mittlerweile hat das Spiel ein ganzes Jahrzehnt hinter sich gebracht, aber kaum etwas von seinem Spielspaß eingebüßt. Dass die Grafik zum damaligen Zeitpunkt schon nicht vollständig begeisterte kommt dem Spiel zugute, denn es verleiht ihm einen Hauch von Zeitlosigkeit.
Die Musik hingegen begeistert auch isoliert betrachtet heute noch und verleiht dem Spiel eine vollständig stimmige Atmosphäre. Rasanter Oldschool-Rap ist wohl die passende Musikrichtung für eine rasante Sportart wie Basketball. Auch die - im Prinzip eigentlich eintönige - Begleitmusik während des Spielens ansich wirkt zeitlos und absolut stimmig. Zwar nur unterschwellig wahrgenommen ist es uns gestern doch sehr merkwürdig vorgekommen, als sie kurzzeitig aussetzte.
Trotz höchstem Schwierigkeitsgrad waren wir nach dem ersten Viertel eingespielt wie eh und je. Der Herausforderunggrad ließ sich zwar partiell als 'herausfordernd' bezeichnen, aber an unsere Grenzen konnte uns das Spiel nicht führen - dafür sind wir wohl doch schon (oder immer noch?) zu abgezockt ;-)
So verbrachten wir den Abend mit Reflexionen über Schule, Mitschüler, Lehrer, Systemkritik und vielen weiteren Themen, während wir Körbe warfen, Dunkings vollführten und die besten Teams der NBA vorführten. Dass natürlich auch Kindheitserinnerungen ein Gesprächsthema waren, sollte klar sein.
So bleibt am nächsten Tage die Erkenntnis, dass es Spiele dieser Zeit gibt, die man mit seiner Kindheit und jeder Menge Spaß verbindet. NBA Hangtime gehört definitiv dazu und bereitet auch heute noch eine Menge Vergnügen. Ich glaube, ich krame mal wieder "Zelda: Ocarina of Time" heraus. Dieses Spiel ist wohl das Spiel meiner Kindheit: fesselnd, überzeugend, liebevoll gestaltet und voller Spannung.
Man wird wohl langsam alt...

Samstag, 31. Dezember 2005
Nun ist es endlich der 31. Dezember, so dass ich endlich meinen neuen Abreißkalender aufhängen kann. Der fängt nämlich schon am 31. an.
Nachdem mich der "Brockhaus - was so nicht im Lexikon steht 2005" doch etwas enttäuscht und gen Ende auch genervt hat, bin ich gespannt, wie mich der Brain Jogging 2006-Kalender von Harenberg überzeugen wird.
Eines ist schonmal sicher: Ich muss wohl mehr tun, als das Kalenderblatt zu lesen und obskures Wissen größtenteils wieder zu vergessen. Der Kalender wartet nämlich mit Aufgaben auf, die - wie der Name schon verspricht - meine grauen Zellen trainieren sollen. Der Untertitel "Der Kalender für kluge Köpfe" wird in Zukunft wohl zu überprüfen sein. Ich bin gespannt, ob der Kalender diesem Urteil gerecht wird oder ob ich einfach nur dämlich bin und an dem Kalender verzweifeln werde ;-)
Die erste Aufgabe aus dem Bereich Kreativität (da habe ich wohl auch einiges nachzuholen) wirkt erstmal recht innovativ und auflockernd. Sie verlangt von mir 6 absurde Vorsätze, die ich "niemals durchführen" könnte oder würde. Wo fange ich da bloß an?
Ich bin mal neugierig, was da noch kommt. Begeistert bin ich zumindest von der Informationsfülle. Sternzeichen, Namenspatronen, Sonnenauf- und untergänge (auch für Mondphasen) und eine allgemeine Monatsübersicht befinden sich neben dem Datum. Das Design wirkt auch recht ansprechend: Sparsam, aber dennoch mit auflockernden grünen Abgrenzungen. Das neue Jahr wirft schon jetzt seine Schatten voraus.
[Nachtrag]
Ich habe gerade die Website (s.o.) von Harenberg durchstöbert. Ich glaube, ich bestelle mir auch noch den Sprachkalender Englisch - diesmal für den Schreibtisch. Man tut ja sonst nichts für seine Fremdsprachenkenntnisse. Zudem bietet sich vielleicht so noch eine kleine Möglichkeit, vor meiner schriftlichen Abiturprüfung noch einige Fehler aufzudecken.
Sehr schön, dass bei Amazon Kalender als Bücher gelistet sind. So erhalte ich sie wenigstens portofrei.
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