Dienstag, 31. Januar 2006
Hinweis: Der Artikel ist für Leser geschrieben, die mit den D&D-Regeln vertraut sind. Einen ausführlicheren - und für regelunkundige Leser geeigneten - Beitrag von mir gibt es hier.
Das erste Spiel dieser Ferien hat heute seinen Abschluss gefunden. Als eingefleischter Pen&Paper-Fan, der sich in letzter Zeit verstärkt mit den Regeln von Dungeons & Dragons auseinandergesetzt hat, war ich über die Entdeckung dieses Spiels sehr erfreut, da es beinahe vollständig die neuesten Dungeons & Dragons-Regeln der aktuellen 3.5er-Version umsetzt. Dass in einem Videospiel jedoch einige Dinge modifiziert oder weggelassen werden müssen, versteht sich von selbst.
Mein Enthusiasmus nach Erwerb des Spiels wurde leider bald getrübt. Glücklicherweise hatte ich mich im Voraus informiert und mir gleich die englische Originalversion zugelegt, aber dazu später mehr.
"Der Tempel des elementaren Bösen" vollständig lesen
Montag, 30. Januar 2006
| Titel |
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Hautnah - Die Methode Hill |
| Originaltitel |
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Wire in the Blood |
| Sender |
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ZDF (FSK: 16) |
| Sendezeit |
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Sonntags, gegen 22:30 Uhr |
| Erstausstrahlung |
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Ende 2002 |
Gestern Abend bin ich beim Durchzappen im ZDF über eine recht interessante Krimireihe gestolpert: "Hautnah - die Methode Hill". Der Protagonist der ca. 80-minütigen Episoden ist Dr. Tony Hill, ein renomierter Psychologe, der für die Polizei als Profiler arbeitet.
Bei der gestrigen Folge handelte es sich um die vorletzte der dritten - bisher letzten - Staffel aus dem Jahr 2005. Leider habe ich ein wenig zu spät eingeschaltet und erlaube mir somit noch kein abschließendes Urteil. Das, was ich allerdings gesehen habe, hat mich stark überzeugt, was wahrscheinlich an einer gewissen - wenn auch professionelleren - Ähnlichkeit mit den Cleveren liegt.
Ein Blick in das weitere TV-Programm bedeutet mir, dass nächsten Sonntag die nächste - und vorläufig letzte abgedrehte - Folge dieser Reihe läuft. Eine Woche später scheint es mit der ersten Staffel erneut loszugehen. Ich werde die Serie auf jeden Fall weiterhin ansehen; mal sehen, inwieweit sich die alten Episoden von den neueren unterscheiden.
Mein anscheinendes Faible für Profiler-Arbeit beschert dieser Krimireihe 8 von 10 Punkten.
Weiterführende Links
Rezension von mir
Englischer Episodenführer - imdb.com
Sonntag, 29. Januar 2006
Es scheinen interessante Zeiten vor uns zu liegen, da stimme ich Stefan Niggemeier zu. Die digitale Revolution scheint zukunftsnäher zu sein, als man es denken könnte. Ein Teil seines Artikels trifft schon auf die Gegenwart zu, denn wie vernetzt die Gesamtheit der Blogs untereinander ist, zeigt sich alleine schon dadurch, dass ich seinen heute erschienenen Artikel gefunden und ebenfalls verlinkt habe. Ich könnte wetten, dass in den nächsten Tagen irgendwo interessante Dialoge zu diesem Thema stattfinden werden.
Der zweite interessante Artikel, der mir heute untergekommen ist, stammt zwar noch vom gestrigen Tag, beschäftigt sich jedoch ebenfalls mit der Meinung eines bloggenden Journalisten zu Weblogs.
Irgendwie kann ich diesen - recht lesenswerten - Artikeln zu einem großen Teil zustimmen. Dass ich selbst schon ein "Produzent von Inhalten" bin, spielt dabei wohl eine nicht ganz unwesentliche Rolle.
Nachdem ich aus schulischen Gründen lange Zeit auf Rollenspiel verzichten musste, stehen nun endlich zwei Termine dieses Jahres fest: Arn 2 - Frühlingserwachen und Traak 4 - Schwarzes Gold.
Ich bin mal sehr gespannt, ob der zweite Teil der Arn-Reihe an die recht guten Verhältnisse des Vorgängers anknüpfen kann. Bei der Traak-Orga stoße ich hingegen auf persönliches Neuland. Der bisherige Kontakt mit der Orga weist derzeit zumindest auf kompetente Leute hin.
Ich hoffe allerdings, dass sich, nachdem ich meinen Klausurenplan erhalten habe, noch mehr Veranstaltungen in meine Planung einreihen können. Dass ich gestern in einem Gespräch persönlich eingeladen worden bin, sorgt dahingehend allerdings für eine gewisse Zuversicht.
Freitag, 27. Januar 2006
Als '86er-Jahrgang gehörte das Nintendo 64 zu den Konsolen, die man in der Grundschulzeit besaß und recht frequentiert bespielte. Somit lassen sich viele dieser Spiele mittlerweile als "Kult" oder zumindest als Spiele bezeichnen, die mit großartigen Erinnerungen verbunden sind.
So gibt es natürlich auch Spiele, die eine gewisse Tradition in ihrer Generation haben. NBA Hangtime gehört bei mir definitiv dazu.
Aufgrund der überwundenen Abiturklausuren, dem Ende des 3. Semesters und jeglichem Schulstress lautete das Motto des gestrigen Abends, den ein Kumpel und ich zusammen verbrachten, "back to the roots". Nachdem wir nach einigem Probieren schließlich NBA Hangtime einlegten, befanden wir uns beinahe schon im Bann der alten Tage. Mittlerweile hat das Spiel ein ganzes Jahrzehnt hinter sich gebracht, aber kaum etwas von seinem Spielspaß eingebüßt. Dass die Grafik zum damaligen Zeitpunkt schon nicht vollständig begeisterte kommt dem Spiel zugute, denn es verleiht ihm einen Hauch von Zeitlosigkeit.
Die Musik hingegen begeistert auch isoliert betrachtet heute noch und verleiht dem Spiel eine vollständig stimmige Atmosphäre. Rasanter Oldschool-Rap ist wohl die passende Musikrichtung für eine rasante Sportart wie Basketball. Auch die - im Prinzip eigentlich eintönige - Begleitmusik während des Spielens ansich wirkt zeitlos und absolut stimmig. Zwar nur unterschwellig wahrgenommen ist es uns gestern doch sehr merkwürdig vorgekommen, als sie kurzzeitig aussetzte.
Trotz höchstem Schwierigkeitsgrad waren wir nach dem ersten Viertel eingespielt wie eh und je. Der Herausforderunggrad ließ sich zwar partiell als 'herausfordernd' bezeichnen, aber an unsere Grenzen konnte uns das Spiel nicht führen - dafür sind wir wohl doch schon (oder immer noch?) zu abgezockt ;-)
So verbrachten wir den Abend mit Reflexionen über Schule, Mitschüler, Lehrer, Systemkritik und vielen weiteren Themen, während wir Körbe warfen, Dunkings vollführten und die besten Teams der NBA vorführten. Dass natürlich auch Kindheitserinnerungen ein Gesprächsthema waren, sollte klar sein.
So bleibt am nächsten Tage die Erkenntnis, dass es Spiele dieser Zeit gibt, die man mit seiner Kindheit und jeder Menge Spaß verbindet. NBA Hangtime gehört definitiv dazu und bereitet auch heute noch eine Menge Vergnügen. Ich glaube, ich krame mal wieder "Zelda: Ocarina of Time" heraus. Dieses Spiel ist wohl das Spiel meiner Kindheit: fesselnd, überzeugend, liebevoll gestaltet und voller Spannung.
Man wird wohl langsam alt...

Norton AntiSpam hat soeben einen Newsletter von Symantec als Spam klassifiziert, den ich aufgrund meiner Registrierung des Programms in regelmäßigen Abständen erhalte. Ich glaube, das Programm hat verstanden.
Donnerstag, 26. Januar 2006
Kalt ist es in den letzten Tagen geblieben - und glatt auch. Ein verheißungsvolles Omen, das sich zum Glück auch heute bewahrheitet hat: Es ist alles glatt gelaufen!
Mit Deutsch musste ich heute die letzte und gleichzeitig schwerste Prüfung hinter mich bringen. Leider war es auch nicht ganz so gemütlich, wie die letzten Male, so dass ich die fünf Stunden heute in einem ziemlich stark beheizten Raum zubringen durfte. Trotz Erkältung, die sich ja schon am Montag angekündigt hat, und ganzen vier Quellen, die einzubringen waren, verlief die Zeit doch recht produktiv. Dass ich meine Argumentation dieses mal teilweise zerpflückt und wiederholt habe, sorgt diesmal - in Anbetracht des Thomas-Faktors - für eine realistische Einschätzung von 10 Punkten. Ohne Abzug. Hoffentlich.
Zusammenfassend liegen also meine Schätzungen alle im 2er-Bereich, womit ich durchaus zufrieden bin. Die Tatsache, dass ich keiner meiner Klausuren 1er-Potential absprechen kann, rundet die Sache ab, so dass ich glücklich bin, mir das nächste halbe Jahr nicht allzu viele Gedanken über meine Klausuren machen zu müssen. Das Abitur ist an dieser Stelle höchstwahrscheinlich schon bestanden, so dass ich mich jetzt wichtigeren Sachen widmen kann: meiner Freizeit ;-)
Für die nächste Woche - sprich: die Winterferien - steht jetzt eine Menge an. Es gilt einen Haufen Filme zu schauen, einige Spiele endlich bzw. erneut durchzuspielen und einige Kumpels haben auch schon die eine oder andere Aktion angekündigt. Es wird also nicht langweilig.
Ich gebe einfach mal meinem Kumpel Andy recht. Irgendjemand hat sich wohl keine Gedanken über einige Zusammenhänge bzw. über die Platzierung dieser Werbung gemacht. Aber lachen musste ich vorerst auch.
Mittlerweile gibt es zwei kleine Stellungnahmen. Zum einen im entsprechenden Forum der Zeitung, als auch in schriftlicher Form. Da muss wohl wirklich jemand etwas übersehen haben.
Montag, 23. Januar 2006
Während die Kleinstraßen der berliner Vororte - nach dem Tauwetter vor 2 Tagen - den klassischen Eislaufbahnen bei -16°C alle Konkurrenz machen, sich die Radiomoderatoren in Witzen darüber überschlagen und die Autofahrer herumschleichen, besaß ich heute erneut das Privileg, in einem gemütlich warmen Klassenraum Gelerntes anwenden und aufschreiben zu dürfen - zumindest kam mir das so vor.
Trotz Halsschmerzen habe ich es mir heute während meiner Abiturklausur in Geschichte gemütlich machen können, da sich die Aufgaben auf Gebiete erstreckten, die ich - meines Erachtens - recht gut beherrsche. Schade eigentlich, dass ich mich mit weit mehr Inhalten beschäftigt habe; aber das ist wohl immer so. Meine Vorab-Einschätzung liegt hier bei optimistischen 12 Punkten.
Irgendwie war das gar nichts heute. Und das hier erstrecht nicht. Jetzt graut es mir wirklich vor Deutsch. Irgendwie lief das bisher alles - den winterlichen Straßen entsprechend - viel zu glatt.
Freitag, 20. Januar 2006
So, die erste Abiturklausur ist gelaufen und es bleibt vorerst festzustellen, was mir schon von anderen Abiturienten gesagt wurde: Im Prinzip sind diese Prüfungen nur stark formalisierte und aufgebauschte Klausuren. Ansich war es genauso nervig, wie sonst auch - mit der Ausnahme, dass das Drumherum ein wenig größer war.
Mit Englisch hatte ich wohl heute bisher die leichteste Prüfung zu bestehen, obwohl mir das Thema nicht zusagte. Sollte die Benotung nicht zu stark von der normalen Klausurbenotung abweichen (wer weiß, was so ein Zweitkorrektor alles ausmacht), tippe ich zum jetzigen Zeitpunkt auf ein Gesamtergebnis von 11 Punkten. Mal sehen, als wie realitätsnah sich dieses Ergebnis in einem knappen halben Jahr erweisen wird.
Jetzt gilt es, das Englische zu verdrängen und sich dem Historischen zu widmen, um am Montag für die nächste Prüfung fit zu sein.
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